Ein Tag für den Espresso und seine Variationen

Am 23. November wird in den USA der Tag des Espressos gefeiert. Die Bezeichnung geht auf die italienische Bezeichnung „caffè espresso“ zurück, womit ein Kaffee bezeichnet wird, der auf ausdrücklichen Wunsch eigens für den Gast zubereitet wurde.

Bei Espresso handelt es sich um eine aus Mailand stammende Kaffeezubereitungsart. Dabei wird heißes Wasser mit einem hohen Druck durch ein sehr fein gemahlenes Pulver aus gerösteten Kaffeebohnen gepresst. Auf dem konzentrierten Kaffee entsteht eine Schaumschicht, die Crema. Espresso wird in 40 ml fassenden Tassen und oft mit einem Glas Wasser serviert.
Das enthaltene Koffein regt Kreislauf und Hirndurchblutung an. Dadurch kann man Müdigkeit beseitigen und seine Konzentrationsfähigkeit steigern. Die anregende Wirkung tritt circa eine halbe Stunde nach dem Trinken ein und hält im Durchschnitt vier Stunden an. Aufgrund der gefäßerweiternden Wirkung des Koffeins kann Espresso auch einen positiven Einfluss auf Asthma und Kopfschmerzen haben.

Espresso ist im Vergleich zu Filterkaffee magenfreundlicher und enthält pro Tasse weniger Koffein. Lediglich die Konzentration des Koffeins ist duch die geringere Menge höher als beim Filterkaffee. Das Brühwasser kommt beim Zubereiten nur kurz mit dem Pulver in Kontakt. Dadurch lösen sich weniger Bitter- und Gerbstoffe im Getränk. Für einen Erwachsenen liegt die empfohlene Höchstdosis von Koffein bei 400 Milligramm pro Tag. In einem Espresso stecken unfähr 70 bis 100 Milligramm Koffein. Mehr als vier Tassen davon sollten täglich jedoch nicht genossen werden.
Espresso ist aber definitiv nicht gleich Espresso. Unseren Dresdner Espresso kann man auch als Espresso Doppio, also als doppelten Espresso genießen. Oder als hochkonzentrierter Espresso Ristretto, verlängerter Espresso Lungo, spezieller Espresso Macchiato, ein mit Grappa veredelter Espresso Corretto oder ein kakaohaltiger Espresso Marocchino. Dem perfekten Genuss sind durch unterschiedlichste Zubereitungsarten keine Grenzen gesetzt.