Besonderer Röstprozess: Warum der Dresdner Espresso so bekömmlich ist

Kaffeerösten ist eine jahrhundertealte Tradition. Man kann dabei ein Blech auf offenem Feuer, eine Pauke für den gusseisernen Kohleherd oder moderne Verfahren nutzen. Beim Kaffeerösten geht es darum, die Bohnen über eine angemessene Zeitdauer mit der richtigen Temperatur schonend durchzurösten, ohne sie zu verbrennen.

Im Wesentlichen werden heute zwei Verfahren unterschieden: die Trommelröstung und die Heißluftröstung. Die grundsätzlichen Unterschiede zwischen dem auf Profit ausgelegten Großröster (Heißluftröstung) und dem handwerklich arbeitenden Röster (Trommelröstung) sind Rösttemperatur und Röstzeit.
Eine Bohne kann man bei 400 °C innerhalb von zwei Minuten dunkel rösten. Bei Großröstern werden die heißen Bohnen mit Wasser gekühlt. Der Kaffee erhält dadurch oft eine säuerliche Note und kann durch den erhöhten Chlorogensäuregehalt Sodbrennen verursachen.

Der Dresdner Espresso hingegen ist magenfreundlich, sortenrein geröstet sowie frei von Füllstoffen wie Mais und weist außerdem noch geringe Acrylamitwerte auf. Durch die langsame und schonende Röstung ist unser Produkt bekömmlicher als konventioneller, auf Profit ausgerichteter Kaffee.

Durch langsames Rösten bei einer niedrigen Temperatur verliert die Bohne viel Chlorogensäure und entwickelt eine noch größere Aromavielfalt. Bei der Trommelröstung werden die Bohnen anschließend mit Luft und nicht mit Wasser gekühlt. Bei der Kühlung mit Wasser hingegen wird der Prozess noch zusätzlich verkürzt und mehr Gewicht erzeugt, worunter jedoch die Qualität des Kaffees leidet.